Podotherapie nach (Birgit Frimmel):

 

Nach einer genauen Anamnese und Befundung des Patienten und einer videounterstützten Ganganalyse, wird die sogenannte propriozeptive Sohle angepasst. Das Ziel ist es die zu schwach gewordene Fußmuskulatur zu aktivieren oder die oft verspannten Gegenspieler zu entspannen. So trainiert man bei jedem Schritt seine Aufrichtemuskulatur.
Bei stärker ausgeprägten Fußfehlstellungen, Kindern (5. Lebensjahr und jünger) und für die sportliche Tätigkeit, wird die sogenannte facilitierende Sohle angepasst, die eine sanfte Korrektur bewirkt und ein physiologisches Abrollen ermöglicht.
Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen aufsteigenden Läsionsketten, d.h. die Füße haben eine primäre/ ursächliche Fehlstellung, die sich auf die restliche Statik und Dynamik des Körpers auswirken kann (zB: Nackenverspannungen und Kopfschmerzen) UND absteigenden Läsionsketten, die ihre Ursache nicht in den Füßen haben, aber eine kompensatorische/ sekundäre Fehlstellung derselben verursachen (zB: Beschwerden mit Kiefer und Zähnen).

Die Podotherapie ist eine Privatleistung und wird in der Regel nicht von den Krankenkassen zurückerstattet. Falls Sie eine Zusatz- oder Privatversicherung haben, informieren Sie sich, ob hier eine Kostenrückerstattung möglich ist. In jedem Fall können Sie diese Rechnung aber in Ihre Arbeitnehmerveranlagung unter Sonderkosten geltend machen.